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Gespräch mit Jürgen Lübbers

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Gespräch mit Jürgen Lübbers

Nachklang zum Antrag der Schüler zur Sporthallenbenennung. Es schreibt Isabell Gerken, Schülerin der Christian-Hülsmeyer-Schule Barnstorf, 10.Klasse. Isabell ist seit einem Jahr in der Anne Frank AG tätig.

Am 14.06.12 hatten wir Schülerinnen und Schüler der Anne Frank AG mit Samtgemeindebürgermeister Jürgen Lübbers einen Gesprächstermin um Missverständnisse auszuräumen und unsere Position nochmals deutlich zu machen. In dem Gespräch wollten wir auch klären, welche Chancen und Möglichkeiten für uns noch bestehen, die Sporthalle nach Moritz Wesermann zu benennen. Doch leider musste Herr Lübbers uns mitteilen, dass unsere Chancen dafür sehr schlecht stehen.

Als engagierte Schülerin und junge Mitbürgerin der Gemeinde habe ich ihm gesagt, dass ich es nicht leicht finde, irgendwas in dieser Gemeinde als junger Mensch auf den Weg zu bringen, weil doch letztlich alles von den Ratsherren entschieden wird. Klar, wir haben Demokratie! Aber in diesem Fall kam der Antrag von uns Schülern und das ganze Verfahren ist nicht fair für uns gelaufen, weil man uns auch im Vorfeld nicht einmal angehört und auch nicht den Kontakt zu uns gesucht hat. Man hätte doch im Vorfeld mit uns diskutieren können.

Es wurde ein Antrag gestellt und irgendwelche gewählten Menschen haben das entschieden. Aber wie sieht Barnstorf das, wie sehen das die Menschen, die dort leben? Wie sehen das die Sportler, die die Halle nutzen werden? Wir werden wohl die Bürger befragen müssen und dazu weiterhin Unterschriften sammeln.

Ich finde es gut, dass wir mit Jürgen Lübbers gesprochen haben, denn ich denke, dass der direkte Weg der bessere ist und man damit mehr erreichen kann. Indem man im Rat Entscheidungen fällt und sie nicht transparent macht, fördert man nicht gerade, dass sich junge Menschen für die Demokratie einsetzen. Und diese Chance auf ein Gespräch und Transparenz sollte man als Jugendlicher öfter bekommen, denn schließlich sind wir die Jugend, deren Zukunft bestimmt wird und dazu wollen wir mindestes in der Diskussion beitragen. Schade ist nur, dass diese Idee nicht vom Rat sondern von uns kam.

Und schade ist es, dass man sich als Schüler, der kaum eine Stimme hat, sich sehr schnell ganz klein fühlen und mutlos werden kann. Wie sollen wir als Schüler so langen Atem haben in ein paar Jahren einen erneuten Vorstoß zu wagen? Dann sind wir längst nicht mehr Schüler. Und was können wir als Schüler schon gegen die Mächtigen im Rat ausrichten, egal was wir machen und wie wir uns einsetzen!

   
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